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Liebe Schüler, liebe Lehrer,

wenn ich nun zurück an den gestrigen Tag denke, den 04.09.2018, bin ich immer noch BEEINDRUCKT. Mir fehlen, wenn ich ehrlich bin, die Worte. Lange haben wir auf diesen Tag gewartet. Unser Spendenlauftag unter dem Motto: „Schüler für Schule - Schritt für Schritt zum schöneren Schulhof“.

Ihr als Schüler wart spitzenmäßig. Ihr seid Runde für Runde gelaufen, habt euch immer von Neuem nach ganz oben gekämpft, wart diszipliniert und habt Bestwerte erzielt. Schon auf dem Weg zur Schule war ich, eure Schülersprecherin, ziemlich aufgeregt. „Hoffentlich verläuft alles reibungslos, hoffentlich verletzt sich keiner (zum Glück nur eine kleine Verletzung, aber das wird wieder), hoffentlich wird dieser Tag zu einem ganz BESONDEREN, …“, mit all diesen Dingen beschäftigte ich mich. Aber meine Ängste verflogen schnell. 

Die ersten Läufer an diesen Tag aus den 6ten Klassen waren so begierig und liefen wie die Weltmeister, so dass sie auch den Rundenrekord mit 618 Runden erzielten (Wahnsinn). Treppenstufe für Treppenstufe ging es nun nach oben und jeder Jahrgang wollte höher hinaus. Die Liste der Zwischenergebnisse war immer umringt und immer wieder stellten wir uns die Frage: „Schaffen wir den Mount Everest einmal, zweimal oder gar dreimal hochzulaufen?“. Und ich kann es euch sagen: Es fehlen gerade mal 2435,6 m und wir wären den Mount Everest fünfmal erklettert, aber so steht es nun fest... WIR ALS SCHÜLER DES MCGs BAD BERKA HÄTTEN DEN MOUT EVERST viermal BESTIEGEN. Ist das nicht toll? Ist das nicht beeindruckend? Was für eine Leistung von euch, egal ob von den Läufern der 5ten Klassen oder der 12ten Klassen oder den Klassenstufen dazwischen. 41804,4 m sind wir alle in die Höhe gelaufen (das ist fast die Strecke eines Marathons) und ich hätte es nicht gedacht, aber es war ganz schön anstrengend. Auch die magische Zahl der 3000 Runden konnte noch durch die 12. Klassen gebrochen werden und so sind wir gemeinsam für unseren Schulhof 3167 Runden gerannt. 

Der Tag war von Highlights also nur so geprägt. Schon alleine dadurch, dass immer wieder neue Rekorde aufgestellt wurden. Aber der richtige Spaß begann mit der „Promi- Runde“ (wie sie Frau Liebeskind liebevoll taufte), welche vom Bürgermeister höchstpersönlich gesponsert wurde. An der Stelle spreche ich meinen größten Respekt an die „Promis“, welche aus dem Bürgermeister, Herrn Rosenstiel (Wahnsinn wie schnell ein Lehrer laufen kann…), Frau Hawlicki (super gemacht 😊), Alex Schindler und uns als Schülersprecherinnen bestanden, aus. Dies machte besonders viel Freude, da die Schüler, die davor gelaufen sind, fleißig jubelten. 

Nun könnten wir aber auch unser Motto erweitern, denn es heißt nicht nur „Schüler für Schule“, sondern „Wir alle sind das MCG“.

In diesem Sinne möchte ich einen besonderen Dank an Frau Liebeskind, Alex Schindler, Tina, an all die Läufer (ich muss es nochmal sagen, ihr wart spitze), die Hausmeister, die Lehrer (DANKE für das Verständnis) und natürlich an mein Spendenlaufkomitee (ohne Frage ihr wart auch spitze) aussprechen. Jetzt müssen wir nur noch die nächsten Tage gespannt auf die Endsumme warten und dann machen wir unseren Schulhof Schritt für Schritt schöner.

Eure Schülersprecherin, Lea Lempe

 

Spendenkonto:
Gymnasienförderverein MCG Bad Berka IBAN: DE04 8205 1000 0410 0039 30, BIC: HELADEF1WEM (Sparkasse Mittelthüringen)

 

 

Ehemalige Sportlehrerin des Marie-Curie-Gymnasiums mit Bundesverdienstorden geehrt

Nicht selten erklären mir die neuen Fünftklässler am MCG: „Ich gehe in meiner Freizeit zum Leichtathletiktraining. Schon meine Großeltern und Eltern trainierten bei Frau Axthelm.“ Und dann folgt die Frage: „Kennen Sie Frau Axthelm?“ Natürlich kenne ich Erika Axthelm-Gattung. Bis 2003 hat sie genau hier, am Marie-Curie-Gymnasium Sportunterricht erteilt. 15 Jahre sind seit ihrer Pensionierung vergangen und trotzdem steht Erika noch Woche für Woche auf dem Bad Berkaer Sportplatz bzw. in der Turnhalle und fährt mit Kindern an Wochenenden zu diversen Wettkämpfen. Wenn mal Not an der Frau ist, betreut sie auch schnell mal wieder eine Schulmannschaft bei Jugend trainiert für Olympia. 

Für ihr immenses ehrenamtliches Engagement im Sport erhielt sie nun die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. So heißt die schmucke Medaille mit vollem Namen. In der Laudatio, die Ministerpräsident Bodo Ramelow am 23. August 2018 auf dem Festakt im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei hielt, hieß es über sie unter anderem:

  • Erika Axthelm-Gattung ist eine passionierte Pädagogin und Übungsleiterin, die viel für den Breitensport im Weimarer Land getan hat. Es war und ist ihr wichtig, vielen Menschen die Möglichkeit zu bieten, Sport ohne Leistungsdruck zu betreiben.
  • Neben ihrem Beruf als Sportlehrerin war sie daher als Übungsleiterin in der Leichtathletik, im Geräteturnen und Basketball tätig. Seit beinahe sechs Jahrzehnten trainiert sie Kinder und Jugendliche und vermittelt ihnen Freude an Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Darüber hinaus war sie Anfang der 80-er Jahre maßgeblich an der Etablierung zweier Laufveranstaltungen beteiligt, die sich bis heute großer Beliebtheit in der Region erfreuen.
  • Darüber hinaus macht Erika Axthelm-Gattung anderen Frauen Mut, in Sportvereinen Verantwortung zu übernehmen – sei es als Sportlerinnen, Trainerinnen oder Funktionärinnen. Frauen sollten selbstbewusst Verantwortung einfordern und mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen das Vereinsleben bereichern. Dafür hat sich Erika Axthelm-Gattung mit Leidenschaft und Energie eingesetzt und mit Ihrem Wirken aktiv zur Geschlechtergerechtigkeit im Thüringer Sport beigetragen.
  • Sie hat tragfähige Vereinsstrukturen aufgebaut, Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainiert und sich für die Verbesserung der Infrastruktur im Sport stark gemacht.

Für diesen Einsatz ist der Freistaat Thüringen zu großem Dank verpflichtet.

Liebe Erika, die Schulgemeinschaft des Marie-Curie-Gymnasiums freut sich mit dir und gratuliert ganz herzlich.

Silke Hanemann

Das Foto oben stammt von Jacob Schröter, Thüringer Staatskanzlei.

 

Eine Reise. Fünf Städte. Eine Woche. Ein unvergessliches Erlebnis.

Eine Woche vor den großen Sommerferien 2018 waren wir 11er mit einigen Lehrern auf Studienfahrt – soweit nichts Ungewöhnliches. Doch wenn diese Studienfahrt endlich die Antwort darauf liefert, warum uns unsere Englischlehrer ihr Fach so nahe legen, wenn diese Studienfahrt uns am eigenen Leibe erfahren lässt, wozu wir unser Schulwissen brauchen und wie wir es im wirklichen Leben anwenden, dann, und genau dann, hat es sich doppelt gelohnt. 

Denn genau das erwartete uns: Neben vielen sehr interessanten Unternehmungen hatten wir oft die Möglichkeit, unseren eigenen Interessen nachzugehen und die Städte auf eigene Faust zu erkunden. Da die feststehenden Aktivitäten angenehm locker im Zeitplan eingefügt waren, blieb uns viel Zeit, unsere Sprachkenntnisse auf „unserem Terrain“, losgelöst vom schulischen Rahmen, zu trainieren, was bei allen sehr gut ankam. Aber auch die gemeinschaftlichen Programmpunkte waren wirklich sehenswert: Von beeindruckenden Burgen und Kirchen (ungewöhnlich für uns: ein kleines Kaffee inklusive Shop direkt im Eingangsbereich) über das berühmt-berüchtigte Fußballstadion des Liverpooler FC bis hin zu interessanten Museen sowie einem architektonisch wie den Artenreichtum betreffend außergewöhnlichen Aquarium – für jeden war hier etwas zu finden.

Liverpool ist eine wunderschöne Stadt, in welcher urige Backsteinhäuser sich mit hochmodernen Glasfassaden ergänzen, und auch die Docks sind nicht nur bei Sonnenuntergang einen Besuch wert. Aber auch alle anderen Städte, die wir auf unserer Reise besuchten – Hull, York, Chester, Conwy, … - beeindruckten auf ihre ganz eigene Weise.

Und ja: die Briten leben wirklich in ihren Reihenhäuschen mit auf den Millimeter perfekt geschnittenem Rasen im Vorgarten! ;)

Wir danken allen Lehrern, Organisatoren und Eltern, die uns diese Erfahrung ermöglicht haben, für eine einfach unvergessliche Zeit!

Lena Margraf, 12/3

PS: Auf dem Foto entdecken wir (Frau Rusteberg hat sich natürlich vorgedrängelt ;-)) die Unterschrift von Mr. Paul Mc Cartney auf dem Straßenschild von Penny Lane, Ihr wisst schon ... there is a barber showing photographs... Now ist‘s in our ears and in our eyes - forever!

PPS: Einenausführlichen Bericht gibt es hier. Dort findet Ihr auch bald weitere Fotos.

... das neue Projekt in der Klassenstufe 8 hatte einen guten Start.

In einem Interview mit der ZEIT (Nr. 29/2018) unter der Überschrift „Baut die Schulen um!“ fordert Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf GmbH + Co. KG: „Wir sollten eher über neue Formen des Lernens sprechen. Zwei Stunden Mathe, zwei Stunden Französisch, zwei Stunden Bio – danach sind Sie tot! Stattdessen müssen wir die Fächer stärker vernetzen. Man versteht Kopernikus viel besser, wenn man nicht nur seine physikalischen Grundlagen lernt, sondern gleichzeitig, wie sich durch ihn unser Weltbild verändert hat. Zwischendurch müssen sich Schüler beim Klettern verausgaben können oder Cello spielen.“

Genau das glauben wir zu tun. In einer kaum noch zu toppenden Vorlaufleistung haben die beteiligten Kolleginnen und Kollegen in den Sommerferien 2017/18 und in den ersten Wochen des letzten Schuljahres mehrfach bis Mitternacht und später das Projekt science · history and art auf die Beine gestellt, in dem Vertrauen und der Hoffnung, dass hier Schule noch besser so gestaltet werden kann, wie wir sie uns als gelingend vorstellen und wie das eben gerade auch Vertreter der Wirtschaft und der modernen Bildungsforschung sehen. Unterstützt wurden wir dabei von der Schulleitung, die uns das notwendige Vertrauen entgegenbrachte, frei über die Form und den Inhalt des Projekts entscheiden zu können und in letzter Sekunde sogar noch den Stundenplan umstellte, um den organisatorischen Anforderungen an das spannende Vorhaben zu genügen. Dafür herzlichen Dank.

Das Teilprojekt „Vermessung der Welt“ wurde bei der technischen Ausstattung in erheblichem Umfang von unserem Förderverein unterstützt. Auch dafür herzlichen Dank.

Bei der Verabschiedung unserer Mathematik-/Kunstpraktikantinnen Frau Münnich und Frau Rentsch auf dieser Homepage hatten wir schon einen wissenschaftlichen Profit ihrer Arbeit für uns angekündigt. Nunmehr liegen Daten zum Teilprojekt „Vermessung der Welt“ vor und die beiden Frauen gestatten uns freundlicherweise, diese Daten hier zu veröffentlichen. Es handelt sich dabei um eine wissenschaftliche Leistung im Rahmen ihres Studiums an der FSU Jena. Herzlichen Dank. Vor allem zukünftige Seminarfacharbeitsschreiber*innen können sich hier Einiges in punkto Design und Auswertung von Fragebögen abschauen :-)

Zu den Daten zur Einzelauswertung ist zu bemerken, dass die orange unterlegten Fragen in der Auswertung „spiegelverkehrt“ zu lesen sind. Bei näherem Interesse bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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