Aktuelles

Exkursion nach Erfurt

Am 25.10.2023 fuhren alle sechsten Klassen im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichtes gemeinsam nach Erfurt. Ziel war es, jüdische Traditionen näher kennenzulernen sowie Wissenswertes zu erfahren. Dazu haben wir einen interessanten Vortrag in der kleinen Synagoge gehört. Anschließend besichtigten wir in der Nähe der Krähmerbrücke die Mikwe, der eine Führung in der Alten Synagoge folgte. Dort beeindruckte uns besonders der Erfurter Schatz mit dem jüdischen Hochzeitsring sowie die riesige Tora. So erfuhren wir zum Beispiel, dass der Schreiber einer Tora Sofer heißt und nur dieser bei jüdischen Gottesdiensten vorliest.

Die Alte Synagoge ist eine der ältesten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Synagogen. Vor wenigen Wochen, im September 2023, wurde das Jüdisch-Mittelalterliche Erbe in Erfurt in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen und somit ist Erfurt nun offiziell Teil des Menschheitserbes. Dazu zählt die zu großen Teilen intakte historische Erfurter Altstadt, die zu großen Teilen zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert entstand.

Philipp, Theresa, Amy, Sophia, Adam, Raphael, Vince,

Julika, Hermann, Franziska aus der Klasse 6/1

Beet und Unkraut

 

Zu Beginn des Schuljahres übernahm die Klasse 6/1 die Bepflanzung und Pflege der drei Hochbeete auf dem Schulhof und organisierte viele Pflanzen für den Herbst. Dafür baten sie auch die Lehrerinnen und Lehrer um Hilfe, die die Klasse mit zahlreichen Pflanzen sehr gern unterstützten.

So bepflanzte ein Teil der Klasse 6/1 die Beete, der andere teilte sich in Zweierteams auf und befreite den Schulhof von Unkraut.

Ich habe währenddessen einige Fotos zur Dokumentation gemacht. Das Ergebnis ist großartig geworden. Man kann den Spaß der Klasse auf den Bildern richtig sehen.

Es ist ein tolles Gemeinschaftsprojekt für unsere Klasse, welches zu unserem Jahresthema „Miteinander – füreinander“ passt, aber auch für die gesamte Schule.

Ich persönlich freue mich auf weitere schöne gemeinsame Projekte mit meiner Klasse und unseren Lehrerinnen und Lehrern.

 

Weiter so, liebe Klasse 6/1!

 

Philipp Dahms

Schulsanitätsdienst – Retter im Einsatz

Auch in diesem Jahr konnten die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes erlebnisreiche Tage im Rahmen der Projektwoche verbringen. Dank des abwechslungsreichen Programmes wurde es nie langweilig und wir alle ergriffen die Möglichkeit uns neues Wissen anzueignen, um im Notfall immer zum Helfen bereit zu sein. Frau Faust übte am ersten Tag mit unseren „Kleinen“ verschiedene grundlegende Vorgehensweisen der ersten Hilfe. Dazu gehören beispielsweise die stabile Seitenlage, die Schocklage und die Maßnahmen, die bei Verletzungen der Haut getätigt werden müssen. Währenddessen bereiteten die „Großen“ einen geheimes Programm für Mittwoch vor.

Am Dienstag erfuhren wir durch Stan Rode und Holger Brill, die Mitglieder der Feuerwehr Bad Berka sind, viel Neues über die wichtige Arbeit der Feuerwehr. Wir erhielten einen exklusiven Einblick in den Arbeitsort der Feuerwehr. Wie läuft so ein Einsatz überhaupt ab? Wie viel wiegt eigentlich die ganze Ausrüstung? All diese Fragen wurden uns bei einer ausführlichen Führung durch das Feuerwehrgebäude beantwortet. In der Halle, die alle Einsatzfahrzeuge beherbergt, verbrachten wir die meiste Zeit, denn hier wurden einige Geräte für uns geöffnet, um uns einen Einblick in das spannende und komplexe Innere dieser Fahrzeuge zu geben. Hunderte Werkzeuge und Utensilien sammeln sich dort. Wusstet ihr, dass eine Ausrüstung 25 bis 45 kg wiegen kann? Das ist sehr schwer und ein Grund mehr, die Menschen zu bewundern, die eine solche Arbeit leisten. Denn eines wurde uns mehr und mehr während dieser Führung klar: die Feuerwehr ist ein Lebensretter und dringend notwendig.

Endlich war es am Mittwoch dann soweit: der Wettkampf kann beginnen! Das, was die Größeren am Montag vorbereitet haben, wurde nun umgesetzt. Am Montag bereiteten wir verschiedene Szenarien vor, in denen erste Hilfe dringend notwendig ist. Dabei wollten wir sowohl die Kenntnisse unserer Neulinge überprüfen, als auch die Arbeit im Team, die im Schulsanitätsdienst dringend erforderlich ist. Der Spaß sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Dieser Tag hat uns gezeigt, dass wir in einem Notfall gut als Team aufgestellt, da in den Übungssituationen immer gut gehandelt und Ruhe bewahrt wurde. Im Anschluss gab es die Auswertung, die sehr gut ausfiel, mit einer geringen Differenz zwischen den beiden Teams. Alle neuen Schulsanitäter erhielten eine Aufnahmeurkunde und sind nun damit offizielle Mitglieder.

Die Woche verging wie im Flug und schon war der letzte Tag da, mit dem wir diese ereignisreiche und informative Woche ausklingen ließen. Auf dem Programm stand ein Picknick im Park, für das jeder etwas Leckeres mitbrachte. Wir verbrachten die Zeit unter anderem mit Spielen und Musik. Die Woche hat sehr dazu beigetragen, dass wir uns als Gemeinschaft untereinander besser kennenlernten.

Benjamin Kirmse und Sandra Reinhardt

“Give a little bit
Oh, give a little bit of your love to me
I'll give a little bit
I'll give a little bit of my love to you”

 

Ein bisschen Liebe, ein bisschen Frieden. Der diesjährige Aktionstag unserer Schule im Netzwerk „Schule ohne Rassismus Schule mit Courage“ stand unter dem Motto „Mein, Dein, Unser Frieden“.


Leider ist in Tagen wie diesen kaum ein Thema aktueller als fehlender Frieden. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, uns am MCG mit dem Thema Frieden auseinander zu setzen. In über 30 verschiedenen Workshops konnten wir eine Vielfalt sicherstellen, bei denen für jede Schülerin und für jeden Schüler etwas Interessantes dabei war.


Frieden stiften kann zum Beispiel bei Capoeira heißen, die Gefühle nur durch Bewegungen auszudrücken, oder bei Stop motion anhand eines Filmes und Gesprächen zu erfahren, wie eine Flucht wirklich ist und was sie mit den Betroffenen macht. Frieden stiften kann auch heißen, Diskriminierung im Alltag zu verhindern. So zeigten die RSB Thuringia Bulls, wie Basketball im Rollstuhl gespielt werden kann, oder bei goal ball, wie man mit fehlenden Sinnen trotzdem zurechtkommt.


Genauso soll die Ausgestaltung unser Schulhaus etwas Frieden stiften. Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen verschönerten mit einem Taubenhimmel unser Foyer. Dank der Hilfe aller Klassen und Kurse hat das MCG nun auch seine eigene Friedenstaube und lässt uns in einem Friedenshimmel stehen. Uns allen wurde an diesem Aktionstag klar und deutlich, wie notwendig es ist, dass überall auf der Welt Frieden sein soll – national, international, im großen wie im kleinen Sinne.

Es ist Mein Frieden, Dein Frieden, Unser Frieden - gemeinsam können wir jeden Tag dazu beitragen, dass in der unserer Welt eine Atmosphäre herrscht und wächst, in der jeder Einzelne seinen Platz findet und in einem friedlichen Miteinander leben kann. Im Namen der gesamten Schulgemeinschaft dankt das SoR-SmC Team jedem Einzelnen, der am 21.06.2023 dafür gesorgt hat, dass auch am MCG das Thema Frieden seinen Platz findet und verbreitet werden kann!

Lasst uns die Friedenstaube gemeinsam durch die Welt ziehen lassen.

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